SV SCHOTT Jena - Abteilung Tischtennis

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Aktuelles

Dreifacher Bundesliga-Saisonauftakt

Pavol Mego und sein Team sind am Wochenende doppelt im Einsatz!Nachdem alle anderen Mannschaften des SV SCHOTT bereits in die Saison 2022/2023 eingestiegen sind, starten die beiden Bundesligateams der Saalestädter erst am bevorstehenden Wochenenden in die neue Saison. Dafür aber richtig, denn es stehen gleich drei Heimspiele auf dem dicht gedrängten Programm. Den Auftakt machen am Samstagabend um 18 Uhr die Herren in der 3. Bundesliga Süd gegen die TSG Kaiserslautern, einen der großen Ligafavoriten. Am Sonntag um 10 Uhr steht dann die Partie der Damen in der 2. Bundesliga gegen den starken Aufsteiger TSV Langstadt II, der bereits 3:3 Punkte aus den ersten Saisonspielen aufweist, an. Anschließend ab 14 Uhr erwarten die Herren dann mit dem TSV Windsbach ebenfalls einen Aufsteiger.

Wie üblich im hochklassigen Tischtennissport sind die Partien geprägt vom allgegenwärtigen Aufstellungspoker. "Nahezu alle Mannschaften können nicht immer auf ihre besten Spielerinnen und Spieler zugreifen, da diese auch internationale Verpflichtungen haben", erläutert SV SCHOTT Abteilungsleiter Andreas Amend. Davon betroffen könnte auch die TSG Kaiserlautern sein, die voraussichtlich gleich zwei Spieler zu den Südamerika-Spielen abstellt. Aber auch der TSV Windsbach und der TSV Langstadt II werden nicht immer in Bestbesetzung antreten können. Deshalb spricht SV SCHOTT Chefcoach Ralf Hamrik, der für die Damen verantwortlich zeichnet, auch von einer Standortbestimmung seines neu formierten Teams, in dem die Neuzugänge Valerija Mühlbach, Kornelija Riliskyte und die erst 12jährige Koharu Itagaki neben Spitzenspielerin Ece Harac zum Einsatz kommen werden. Neben neuen Gesichtern erwartet die Fans auch eine technische Neuerung. Erstmals werden die beiden Heimspiele am Sonntag live gestreamt.

 

SCHOTT-Damen neu aufgestellt

Valerija Mühlbach startet an Position 2!In der 2. Bundesliga der Damen wird das Team des SV SCHOTT Jena zur neuen Saison gleich mit vier namhaften Neuzugängen aufwarten und sich somit komplett runderneuert präsentieren.

Zwar bleibt die türkische Nationalspielerin Ece Harac Spitzenspielerin des Teams, doch an den folgenden Positionen gibt es gravierende Veränderungen. Die Position zwei wird dann Valerija Mühlbach, geb. Stepanovska, einnehmen. Die langjährige ukrainische Nationalspielerin lebt mit Ehemann Hermann, selbst in der 3. Bundesliga Süd der Herren beim TTC Sachsenring Hohenstein-Ernstthal aktiv, in unmittelbarer Nähe zur thüringisch-bayerischen Landesgrenze. Sie wechselt mit der Empfehlung einer beeindruckenden 28:4 Bilanz vom weit entfernten Nord-Drittligist SV DJK Holzbüttgen an die deutlich näher gelegene Saale. Neben ihrer individuellen Spielstärke soll Mühlbach, die nicht nur acht nationale ukrainische Medaillen in verschiedenen Altersklassen aufweist, sondern auch schon Schülerinnen- und Mädchen-Europameisterin im Team war, das ansonsten sehr junge Team des SV SCHOTT mit ihrer Erfahrung führen.

Kornelija Riliskyte ist die Topspielerin Litauens!Brett drei nimmt zukünftig die 19jährige Litauerin Kornelija Riliskyte ein. Sie ist die Spitzenspielerin ihres Landes und schlägt in der bevorstehenden Saison erstmals im Ausland auf. Neben der sportlichen Zukunft strebt sie auch ein Studium in Deutschland an. Die Vergabe der Studienplätze steht aber noch aus. Aktuell schlägt Kornelija letztmalig bei den Jugend-Europameisterschaften in der Altersklasse der Mädchen 19 im serbischen Belgrad auf, wo sie im Mannschaftswettbewerb Platz 13 erreichte und die Qualifikation zur Endrunde des Einzelwettbewerbs ohne Satzverluste meisterte.

Koharu Itagaki ist eines der größten Nachwuchstalente in D!In Belgrad bei den Nachwuchs-Europameisterschaften aktuell am Start ist mit Koharu Itagaki auch der dritte Neuzugang der Jenaer Damen. Die erst 12jährige Tochter von Koji Itagaki, Chefcoach von TTBL-Team TSV Bad Königshofen, gilt als absolutes Ausnahmetalent in TT-Deutschland, das bereits in der vergangenen Saison mehrere nationale Titel und Topplatzierungen erreichte, obwohl die Konkurrenz in der Altersklasse Mädchen 15 bis zu vier Jahre älter als sie war. Mit Einsätzen in der 2. Bundesliga der Damen möchte Koharu ihr Spiel auf hohem Niveau stabilisieren und sich gegen starke Gegnerinnen weiterentwickeln. Als perspektivträchtige Nachwuchs-Nationalspielerinnen stehen für Koharu allerdings viele internationale und nationale Nachwuchsturniere auf dem dicht gedrängten Terminplan, so dass sie nicht an allen Punktspielen des SV SCHOTT teilnehmen wird.

Gleiches gilt für den vierten, ebenfalls japanischen Neuzugang. Auf Vermittlung von SV SCHOTT-Partner TIBHAR wird die 16jährige Yuna Kuriyama während ihrer Trainingsaufenthalte in Deutschland das Team des SV SCHOTT verstärken. Sie absolvierte in der vergangenen Saison bereits einige Einsätze für den 1. FC Saarbrücken-TT in der Regionalliga Südwest und war dabei in zehn Einzeln nicht zu bezwingen.

Während Anastassia Lavrova (VfL Sindelfingen/3. Bundesliga Süd) und Karlijn van Lierop (SV DJK Holzbüttgen/3. Bundesliga Nord) den SV SCHOTT verlassen haben, komplettieren Maya Kunats, Katharina Bondarenko-Getz und Margarita Tischenko die Jenaer Zweitligaauswahl, die voraussichtlich am Sonntag, den 09.10., um 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger TSV Langstadt II in die neue Saison startet. Befragt zu den Zielen des neu formierten Teams zeigt sich SV SCHOTT-Cheftrainer Ralf Hamrik optimistisch. "Wenn wir von Position eins bis drei komplett sind, dürften wir für jeden Gegner schwer zu schlagen sein", lautet sein Urteil.

 

Bundesliga-Doppelpack am Samstag

Ece Harac (r.) und Anastassiya Lavrova sind gegen Uentrop gefordert!Am Samstag stehen für die Bundesligateams des SV SCHOTT gleich zwei Heimaufgaben an. Den Auftakt machen ab 13:30 Uhr die Damen, die nach perfektem Start in das Abenteuer 2. Bundesliga vor zwei Wochen nun mit dem TuS Uentrop den Meisterschaftsfavoriten erwarten. Das Team aus dem westfälischen Hamm hat sich im vorderen Paarkreuz gleich mit zwei international erfahrenen Spielerinnen - der Russin Elena Kuzmina sowie der Ukrainerin Solomiya Brateyko - verstärkt und kann für die Positionen drei und vier gleich aus insgesamt vier spielstarken Akteurinnen wählen. Die Meisterschaftsansprüche des TuS Uentrop dürften daher durchaus berechtigt sein und Aufsteiger SV SCHOTT kann am Samstagnachmittag nur versuchen, bestmöglich dagegen zu halten und die Gäste vielleicht ein wenig zu ärgern.

Um 18 Uhr greift dann die erste Herrenmannschaft des SV SCHOTT im ersten Saisonheimspiel gegen den TTC Wohlbach zu den Schlägern. Die Gäste aus Franken mussten wie der SV SCHOTT zum Saisonauftakt über eine knappe Niederlage quittieren, so dass der Partie am Samstag schon eine richtungsweisende Bedeutung zukommt. Wohlbach startet mit einem runderneuerten vordere Paarkreuz, das nun Borna Kovac und Roman Rosenberg bilden. Im unteren Paarkreuz warten mit Grozdan Grozdanov und Patrick Forkel alte Bekannte auf das unveränderte Quartett des SV SCHOTT.

 

Damen starten gegen Süßen

Yousra Helmy ist die neue Nummer 1 des SV SCHOTTDie Entwicklung der Damenmannschaft des SV SCHOTT erfolgte in den vergangenen Spielzeiten stets in Zweijahrestranchen. Nach zwei Jahren in der Oberliga - damals noch gemeinsam mit den hessischen Teams - gelang der Aufstieg in die Regionalliga Süd. Dort gelang nach zwei Jahren der Aufstieg in die 3. Bundesliga Süd, die für zwei Jahre gehalten werden konnte, ehe es zurück in die Regionalliga ging. Nach nunmehr - natürlich - zwei Jahren gelang der Wiederaufstieg und nun heißt es also zum zweiten Mal "3. Bundesliga Süd, wir kommen".

Natalia Grigelova schlägt an Position 2 auf!Und das mit einem an einigen Stellen erneuerten Team. Während Valeria Shchetinkina, Margarita Tischenko und die aktuell gesundheitlich angeschlagene Katharina Bondarenko-Getz aus dem Aufsteigerteam weiter am Ball bleiben, sind die ägyptische Nationalspielerin Yousra Helmy, die junge Slowakin Natalia Grigelova und die zukünftige Europäische Frewillige des SV SCHOTT, Maya Kunats aus Weißrussland, neu im Trikot der Saalestädter. Das Trio soll dazu beitragen, dass die Zugehörigkeit zu Deutschlands dritthöchster Spielklasse mindestens für zwei weitere Jahre gelingt.

Auch Maya Kunats soll zum Klassenerhalt beitragen!Doch dieses Unterfangen wird kein Spaziergang, haben doch alle Teams der Liga sich zum Teil erheblich verstärkt. Mitaufsteiger Hofstetten schickt gleich zwei chinesische Neuzgänge ins Rennen, Landshut hat mir Fanni Harasztovich eine dritte Ungarin verpflichtet und die Erstligareserve des SV DJK Kolbermoor bietet mit Routinier Krisztina Toth die nominell stärkste Spielerin der Liga mit beeindruckenden 2157 TTR-Punkten auf. Allerdings bleibt abzuwarten, wie oft diese und andere Topspielerinnen der Liga am Ende auch zum Einsatz kommen.

Das neuformierte Damenteam startet jedenfalls am Sonntag, den 22.09., um 14 Uhr mit einem Heimspiel gegen die TTG Süßen in die neue Spielzeit. Süßen beendete zwar die letzte Saison auf Abstiegsrang 10, konnte aber aufgrund diverser Spielklassenverzichte in der 2. und 3. Bundesliga die Klasse halten. Auch die Württembergerinnen haben sich mit der Slowakin Livia Drotarova zur neuen Spielzeit verstärkt.

 

Endspiel

Pavol Mego und sein Team erwarten Effeltrich zum Abstiegsendspiel!Für den SV SCHOTT Jena ist in der 3. Tischtennis-Bundesliga das Worst-Case-Szenario eingetreten. Mitabstiegskandidat und Gegner zum Saisonfinale am Sonntag um 14 Uhr in der Turnhalle der Janisschule, die DJK SpVgg Effeltrich, gewann am vergangenen Wochenende zwei Spiele und hat – mittlerweile punktgleich und mit dem besseren Spielverhältnis ausgestattet – den SV SCHOTT auf Abstiegsrang zehn verdrängt. Um den Klassenerhalt noch zu schaffen, muss der SV SCHOTT also am Sonntag das direkte Duell gegen Effeltrich, das seinen japanischen Spitzenspieler Yutaka Kashiwa extra zur Partie einfliegen lässt, gewinnen.

Doch das dürfte eine Herkulesaufgabe werden. „Effeltrich kann personell aus dem Vollen schöpfen und kommt mit der Empfehlung von 5:1 Punkten aus den letzten drei Spielen, während wir wieder ohne Frantisek Placek antreten müssen und in der Rückrunde bei uns 1:15 Punkte zu Buche schlagen“, fasst Abteilungsleiter Andreas Amend die höchstprekäre Situation zusammen. Es bedarf also eines mittleren Tischtennis-Wunders, soll der Klassenerhalt auf den letzten Drücker noch gelingen.

 


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